Gerald Höfer wird unterstützt von

Höfer setzt seine Szenen immer in ein Licht der höheren Intention. Es handelt sich nie um reine Alltagsbeschreibungen, er bemüht sich stets um allgemeingültige Aussagen. Insbesondere, wo sie scharf Selbstzufriedenheit und die Verurteilung Andersdenkender anprangern, machen ihn seine Worte zu einem relevanten Autoren, der die Phantasie sparsam einsetzt und nie die manchmal harte Wirklichkeit aus den Augen verliert.

Christian Schönwetter, Thüringer Allgemeine, 2003

die Mappe des anarchistischen Autorenkollektivs Schicker/Höfer/Sydoruk trägt das Motto "zwischen mir nichts und dir nichts" und enthält das Gedicht "Untergang von meinem Balkon aus": "die berge, zwei polizisten, / führn die sonne ab,/ am himmel hängt ihr blutiger schal…" Einfacher ist Literatur nicht zu haben.

Evelyn Finger, Die Zeit, 2004

Da ein Künstler zumeist nur ein oder zwei Talente besonders gut ausgeprägt hat und nicht gleichzeitig in Bildender Kunst, Film, Musik, Technik, Literatur und Darstellender Kunst Spitze sein kann, sei multimediale Kunst, wie Höfer sie versteht, immer nur als Teamwork denkbar. Der Widerspruch, der sich daraus ergibt, scheint unauflöslich: die Individualität des einzelnen Künstlers und die Integration ins Team, die Unterordnung unter die Idee.

Claudia Feger, Lingua et opinio - Zeitschrift für Sprache und Kommunikation, 2006

 

 

 

Veranstaltungen

17.02.2019 - 15.30 Uhr
Lyrikhaus Joachimsthal
"ästhetische Verblendung"

Martin und Gerald Höfer stellen die ARTE Fakt Verlagsanstalt vor und sprechen über das Spannungsfeld von Lyrik und bildender Kunst. Gerald Höfer wird auch Gedichte aus seinem neuesten Buch "Ästhetische Verblendung", das zur Buchmesse Leipzig im Verlag Tasten und Typen erscheinen wird, lesen. Moderation Gisbert Amm. Der Eintritt beträgt 10 Euro. Es gibt Kaffee und Kuchen.

 

 

30.06.2019 - 10.00 - 17.00 Uhr
Dichterstätte Sarah Kirsch, Limlingerode
22. "Limlingeröder Diskurse"


Gabriele Stötzer und Gerald Höfer lesen aus ihren Büchern "das brennen der Worte im Mund", "Rädelsfünrer" (Stötzer) sowie "Ästhetische Verblendung" (Höfer) und diskutieren darüber, warum Erlebnislyrik auch immer politische Lyrik ist.